Das Rock Harz Festival an der Teufelsmauer war auch in diesem Jahr wieder außergewöhnlich gut besucht und die Bandauswahl (wir haben im Vorbericht dazu berichtet) war ebenso vielseitig und es war für jeden Geschmack etwas dabei. Sowohl die großen Headliner (Kreator, Alice Cooper, Helloween oder Feuerschwanz) lieferten in Perfektion ab, aber auch kleine Bands waren um die Mittagszeit wie immer im Harz eine Reise vor die große Doppelbühne wert.
Wir möchten in diesem Jahr gar nicht auf jede Band im Detail eingehen oder einzelne hervorheben. Uns geht es um das Festival selbst und die Besonderheiten:
Schon bei der Anreise werden wir freundlich am Schalter empfangen, die Security hat immer einen guten Spruch auf Lager und weist uns ein. Man fühlt sich bereits bei der Anreise schon sehr wohl im Harz. Das Barrierefreie Konzept wurde wie auch im letzten Jahr übernommen und die Inlusionsidee wie auf keinem anderen Festival weiterbetrieben. Dieser Gedanke ist toll, es gibt einen Campingplatz, eine große Rollstuhlrampe auf dem Infield und zahlreiche barrierefreie Zugänge (z.B. an den Merchständen). Das ist wirklich großartig liebes Veranstalterteam. Hinzu kommen die nach vor sehr kurzen Laufwege zum Infield, auf dem man getrost auch noch eben etwas zu Essen holen kann (die Auswahl ist wie immer sehr umfangreich und auch die Preisstrukturen sind durchaus noch vertretbar), um dann seine Bands zu verfolgen. Lediglich bei Heavy Saurus (der Platz ist randvoll) und bei dem ein oder anderen Headliner wird es teilweise schon sehr voll. Ansonsten kann man die Bands von allen Positionen immer gut sehen. Durch die Doppelbühne verpasst man auf dem Rock Harz zudem keine Band und kann für sein Ticket wirklich auch alle Bands vollständig sehen.
Am Merch-Stand ist die Auswahl groß und wir bekommen selbst am Donnerstag noch unser Wunsch-Festival-Shirt ohne große Schlange. Dieses Thema hat der Veranstalter auch durch die Vorbestellungen erfolgreich etwas entzerrt. Die Spültoiletten und die Duschen sind auf einem hohen Niveau und finden sich mittlerweile auch im Infield wieder. In diesem Jahr gibt es auf dem Campground nahe des Einganges auch mehrere Bierzapfautomaten, bei denen man 24/7 sein Bier zapfen kann. Das ist super für den schnellen Durst.
Wir haben für Euch nachfolgend eine Auswahl von Fotos zusammengestellt:
Zum Abschluss wandern wir Sonntagmorgen nochmal eben zum Sonnenaufgang auf die Teufelsmauer, auf der mittlerweile ein Gästebuch liegt, was natürlich voll mit Rock Harz Besuchern ist.
Wir werden uns sicher 2027 an der Teufelsmauer wiedersehen und freuen uns schon auf Euch. Bis dahin.





































